Blick in den Vortragssaal des Goethe- und Schiller-ArchivsKlassik Stiftung Weimar

Tagung „Öffnen und Schließen. Goethe und die Briefkultur um 1800"

23. September - 25. September 2026, Vortragssaal des Goethe- und Schiller-Archivs

Im Zentrum der Tagung steht die Briefkultur um 1800, insbesondere im Horizont Goethes.

Als thematische Schwerpunkte sind vorgesehen:

  • Korrespondenzen: Adressaten- und Themenbezüge, private vs. amtliche Korrespondenzen,
    Übersetzer- und Künstlerbriefe;
  • Kommunikation: Mitteilung vs. autobiographisches Arbeitsmaterial, Einzelbrief und Briefwechsel,
    nicht überlieferte oder erschlossene Briefe;
  • Beschreibstoffe und -mittel: Papier, Wasserzeichen, Tinte, Umschläge;
  • Schreibweisen: Produktions- und Notationssysteme, Eigenhändigkeit vs. Diktat
    Postwege: Beförderungsweisen, Porto, Versand;
  • Archivalische Überlieferung: Ordnungssysteme, Faszikelstruktur, Briefregistratur;
  • Edition: Materialität, Textgenese, Kommentierung, Editionspraxis.

Die Tagung findet in Kooperation mit dem Freien Deutschen Hochstift und dem Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft mit Schwerpunkt Literatur des 20. Jahrhunderts und der Klassischen Moderne der LMU statt.

Gefördert wird die Veranstaltung durch die  Fritz Thyssen Stiftung.

 

 

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.