Literatur­ über die­ Bibliothek

Die Abbildung zeigt das Cover des Buchs: Herzogin Anna Amalia Bibliothek. Kulturgeschichte einer Sammlung. Herausgegeben von Michael Knoche, erschienen 1999 in München bei Hanser. Auf dem Cover ist eine Detailansicht des Rokokosaals abgebildet.
Herzogin Anna Amalia Bibliothek. Kulturgeschichte einer Sammlung. Herausgegeben von Michael Knoche. 261 S., zahlreiche Abbildungen. München: Hanser 1999, Klassik Stiftung Weimar

Herzogin Anna Amalia Bibliothek. Kulturgeschichte einer Sammlung

Herzogin Anna Amalia hat in den 60er Jahren des 18. Jahrhunderts das ehemalige Grüne Schloss, einen Renaissancebau, der zuletzt als Zeughaus gedient hatte, für Bibliothekszwecke umbauen lassen. In fünf Jahren entstand unweit von Stadtschloss und Fürstenhaus eine Schaubücherei, die immer wieder begeistert beschrieben wurde: als eine Bücherkirche des Rokoko, in der den Gelehrten die Erhabenheit eines enzyklopädischen Ideals vor Augen geführt wird. Hervorgegangen aus einer fürstlichen Büchersammlung wurde die Bibliothek in der Phase, in der Goethe mit ihrer Aufsicht betraut war, zu einem bedeutenden Ort für das Bildungsbürgertum während ihre Bestände stetig wuchsen.

Das unter anderem durch eine Fotoserie der amerikanischen Künstlerin Laura Padgett illustrierte Buch beschreibt erstmals die Geschichte des knapp eine Million zählenden ‚Weimarer Bücherschatzes‘ von seinen Anfängen im 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart im Kontext der Weimarer Kulturgeschichte.

Erscheinungsjahr: 2013 (Nach einer 1. Auflage bei Hanser, 1999)

Erscheinungsort: Weimar

ISBN / ISSN: 3-7443-0180-x

 

Zu sehen ist das Cover des Buchs
Michael Knoche: Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek. Ein Portrait. 2. erweiterte und überarbeitete Auflage. 67 S., zahlreiche farbige Abbildungen. Berlin: Otto Meissners Verlag 2016, Klassik Stiftung Weimar

Michael Knoche: Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek. Ein Portrait

Der reich bebilderte, informative und handliche Band gibt einen Überblick über Anfänge, Bau, Ausstattung und Bestand der Bibliothek, die sich heute als Forschungsbibliothek für Literatur- und Kulturgeschichte mit Schwerpunkt auf der deutschen Literatur um 1800 versteht. Trotz der Verluste durch den Brand von 2004 ist die Herzogin Anna Amalia Bibliothek eine Schatzkammer besonderer Art. Das Historische Bibliotheksgebäude mit dem Rokokosaal als Kern des einzigartigen Ensembles zieht jedes Jahr rund 90.000 Besucher an.

Erscheinungsjahr: 2016 (2., erweiterte und überarbeitete Auflage)

Erscheinungsort: Berlin

Verlag: Otto Meissner

ISBN / ISSN: 978-3-87527-124-9

Das Buch ist auch im Museumsshop erhältlich.

 

Zu sehen ist das Cover des Buches
Restaurieren nach dem Brand. Herausgegeben von Jürgen Weber und Ulrike Hähner im Auftrag der Klassik Stiftung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek und der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim. 192 S., zahlreiche Abbildungen. Petersberg: Imhof, 2014. Auf dem Cover abgebildet: Rokokosaal im September 2007 kurz vor dem Wiedereinzug der Bücher, Fotografie von Manfred Hamm, Klassik Stiftung Weimar

Restaurieren nach dem Brand. Die Rettung der Bücher der Herzogin Anna Amalia Bibliothek

Zehn Jahre nach dem verheerenden Brand am 2. September 2004 zieht die Herzogin Anna Amalia Bibliothek eine umfassende Bilanz aus Art und Umfang der Schäden und der Erhaltung von 118.000 brand- und löschwassergeschädigten Büchern und Notenhandschriften.

Das Begleitbuch zur Ausstellung zeigt Stand und Fortschritte der Restaurierungsarbeiten. Es erklärt die Zusammenhänge zwischen den Restaurierungsentscheidungen und der Projektorganisation der Forschungsbibliothek, dem restaurierungswissenschaftlichen Umfeld und den marktökonomischen Bedingungen. Restaurierungsfachlich steht dabei das in Weimar praktizierte Konzept der Mengenbehandlung bei der Einband- und Papierrestaurierung im Vordergrund. Die unterschiedlichen Schadensbilder werden beschrieben, ausgewählte Restaurierungsabläufe dargelegt und mit zahlreichen Fotografien und Diagrammen illustriert. Das Buch dokumentiert zugleich den Verlust der Bücher, die 2004 unwiederbringlich zerstört worden sind.

Erscheinungsjahr: 2014

Erscheinungsort: Petersberg

Verlag: Michael Imhof

ISBN / ISSN: 978-3-7319-0063-4

Informationen zur Ausstellung „Restaurieren nach dem Brand“. Außerdem ist das Buch auch im Museumsshop erhältlich.

Die Abbildung zeigt das Cover des Buches
Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek – Nach dem Brand in neuem Glanz. Herausgegeben im Auftrag der Klassik Stiftung Weimar von Walther Grunwald und anderen. Mit Fotos von Manfred Hamm. 182 S., zahlreiche Abbildungen. Berlin: Meissner 2007, Klassik Stiftung Weimar

Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek – Nach dem Brand in neuem Glanz

Außerordentlich bald nach dem Brandunglück im September 2004 fand die Wiedereröffnung des historischen Gebäudes der Herzogin Anna Amalia Bibliothek statt – nur drei Jahre brauchten die Bauleute, Techniker, Bibliothekare, Organisatoren, Spender, Helfer und Wissenschaftler, um das schwer beschädigte Stammhaus mit seinem einzigartigen Rokokosaal in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Der vorliegende Band begleitet die Sanierung und Restaurierung und bietet differenzierte Einblicke in die Bau- und Bibliotheksgeschichte.

Erscheinungsjahr: 2007

Erscheinungsort: Berlin

Verlag: Meissner

ISBN / ISSN: 3-87527-114-9

Abgebildet ist das Cover des Buchs
Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar: Das Studienzentrum. Im Auftrag der Klassik Stiftung Weimar herausgegeben von Michael Knoche. Mit Fotografien von Claus Bach und Ulrich Schwarz. 95 S., zahlreiche Abbildungen. Berlin: Nicolai 2006, Klassik Stiftung Weimar

Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar: Das Studienzentrum

Mit der Einweihung ihres neuen Studienzentrums feierte die Herzogin Anna Amalia Bibliothek am 4. Februar 2005 ihre Wiedereröffnung als Forschungsbibliothek. Das neue Bibliotheksquartier, in dem von der Ausleihe bis zur Mediathek sämtliche Funktionsbereiche der Bibliothek konzentriert sind, bietet auf rund 7000 Quadratmetern Platz für eine Million Bücher und ihre Nutzer. Erstmals konnten die vom 9. Jahrhundert bis in die Gegenwart reichenden Bestände der 300 Jahre alten Bibliothek hier wieder an einem Ort zusammengeführt werden.

Der vorliegende Band dokumentiert die Geschichte des Erweiterungsbaus und der beiden Tiefmagazine in unmittelbarer Nähe zum historischen Stammhaus und stellt das Konzept der Forschungsbibliothek vor.

Erscheinungsjahr: 2006

Erscheinungsort: Berlin

Verlag: Nicolai

ISBN / ISSN: 978-3-89479-347-0

Zu sehen ist das Cover des Buchs
Michael Knoche: Die Bibliothek brennt. Ein Bericht aus Weimar. 144 S., zahlreiche Abbildungen. Göttingen: Wallstein 2006. (4. korrigierte und erweiterte Auflage 2013), Klassik Stiftung Weimar

Michael Knoche: Die Bibliothek brennt. Ein Bericht aus Weimar

2. September 2004, 20.25 Uhr: Feueralarm in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek. Der größte Bibliotheksbrand in der deutschen Nachkriegsgeschichte, ausgelöst durch eine defekte Kabelverbindung im dritten Obergeschoss, nimmt seinen Lauf. 35 Kunstwerke und 50.000 Bände vor allem des 17. und 18. Jahrhunderts werden vernichtet, weitere 62.000 Bücher zum Teil stark beschädigt. Das Bibliotheksgebäude, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, ist schwer in Mitleidenschaft gezogen. Nur wenige Wochen später hätte das Haus für die geplante Totalsanierung geräumt werden sollen: Das Unglück platzte mitten in die Vorbereitungen für den Umzug in das neue Studienzentrum. Was folgte, war eine beispiellose Welle der Hilfsbereitschaft: In den folgenden Wochen gingen mehr als 10 Millionen Euro allein an privaten Spenden ein.

Michael Knoche schildert die Ereignisse aus seiner Sicht als Bibliotheksdirektor chronologisch vom Tag des Brandes bis zur Eröffnung des neuen Studienzentrums am 4. Februar 2005. Exkurse geben Hintergrundinformationen zur Geschichte der Bibliothek und zur Arbeitsweise der Weimarer Forschungsbibliothek.

Erscheinungsjahr: 2013 ( 4., korrigierte und erweiterte Auflage)

Erscheinungsort: Göttingen

Verlag: Wallstein

ISBN / ISSN: 978-3-8353-0088-0

Das Buch ist auch im Museumsshop erhältlich.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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